Drucklayout mit partiellem Lack (Schmuckfarbe?!?)

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supernana
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Registriert: Di 12. Jan 2016, 23:40

Drucklayout mit partiellem Lack (Schmuckfarbe?!?)

Beitrag von supernana » Di 12. Jan 2016, 23:48

Hallo zusammen,

ich bin ein absoluter Neuling im Umgang mit Scribus und brauch dringend Hilfe. Ich möchte einen Flyer mit partiellem UV-Lack drucken lassen. Von der Druckerei wird zwar eine Anleitung für verschiedene Programme zur Verfügung gestellt, aber leider nicht in Scribus.

Deswegen meine Frage. Könnte mir jemand erläutern, wie ich das in Scribus in meine Druckvorlage einbauen kann?

Ich weiß, dass es vermutlich etwas mit Schmuckfarbe zu tun hat.

Konkrete Fragen:
Was muss ich beim Erstellen einer Schmuckfarbe einstellen?

Woher weiß die Druckerei denn wie die eigentliche Farbe des Objekts, welches lackiert werden soll, aussieht? Muss ich das Objekt (in meinem Fall ein gefüllter Textrahmen) kopieren und mit einer Schmuckfarbe anfüllen und dann irgendwie auf überdrucken stellen (wenn ja wie funktioniert das)?

Was muss ich beim erstellen des fertigen PDF Dokuments beachten (Einstellungen etc.)?

Gibt es eine Art Vorschau (in anderen Programmen Überdruckvorschau oder so ähnlich) wo ich das ganze kontrollieren kann?


Vielen lieben Dank für jegliche Antwort!!!!

Gruß

supernana



Marikus
Beiträge: 82
Registriert: Mi 15. Jan 2014, 17:08

Re: Drucklayout mit partiellem Lack (Schmuckfarbe?!?)

Beitrag von Marikus » Mi 5. Okt 2016, 23:14

Hallo Supernana,

ist vermutlich schon alles Vergangenheit, aber für Leute, die das noch interessiert, antworte ich jetzt mal:

Schmuckfarbe anlegen und so benennen, wie es die Druckerei fordert. Das könnte z.B. "Lack" sein. So, wie Du es vermutest, ist es genau richtig: Objekt mit der Schmuckfarbe (dem UV-Lack) genau mit überdrucken über die zu lackierende Fläche setzen.
Als Farbe dafür (in den Eigenschaften unter Farbe) schlagen die Druckerein oft "Magenta vor".
Unbeding in den Eigenschaften bei markiertem Objekt "Überdrucken" anwählen, falls es sich um UV-Lack oder Releiflack handelt, bei Pantone oder HKS keinesfalls "überdrucken".

Bei Scribus sieht man dann nichts mehr, was darunter ist, das ist normal. Man kann es aber zur Kontrolle ausblenden.

Für Kontrollzwecke würde ich 2 PDFs exportieren, eine ohne den Lack und eine mit. Die mit dem Cack geht dann zur Druckerei, auf dem ohne Lack kann man z.B. im Adobe Reader noch alles genau anschauen.

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